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Album Besprechungen

Carefully Kept Secrets

Die beiden Vorabauskopplungen "Dancing With Ghosts" sowie "Carefully Kept Secrets" haben exakt vorweggenommen, was nun mit dem Fulltime-Album in Gänze kommt. Sphärische Electronics, dezente Percussion, ätherische Vocals und dementsprechende Gitarreneinsprengsel machen aus "Carefully Kept Secrets" einerseits ein Ambientwerk mit meditativem Anspruch, andererseits die Chillout-Platte, die Pink Floyd nie gemacht haben.

Für das vierte Album seines Projekts Deep Imagination holte sich der Art-Of-Infinity-Gründer Thorsten Sudler-Mainz zahlreiche Gastmusiker ins Boot. Mit Ihnen setzte er flächendeckend auf Atmosphären, die im Albumformat noch besser zur Geltung kommen. Natürlich entfalten sich diese am effektivsten in den Longtracks: dem ganze 17 Minuten währenden "Wings To Fly", dem nicht minder transzendenten "Deeper Than Trance" und in "Dancing With Ghosts".

Mit "Underneath The Waves" kommt abschliessend noch ein hochmelancholisches Instrumental, das vor allem durch sein verhaltenes Saxofon mit "Blade-Runner"-Moods aufwartet. (Carsten Agthe, Eclipsed Rock-Magazin, 2017)


Carefully Kept Secrets (EP)

Es gibt ein interessantes Spiel zwischen der psychedelisch gesinnten Gitarre und der verträumten Elektronik. Ich mag auch die verschiedenen weiblichen Sänger, die einen Hauch von Sinnlichkeit bringen, der zu der langsamen Trittfrequenz passt. Beide Lieder wurden sorgfältig ausgearbeitet, um die Schreibfähigkeiten dieses deutschen Musikers zu bestätigen. (Stéphane Froidcoeur, Side-Line Music Magazine, Belgien, 2017)

Nur zwei Titel, aber zwanzig fesselnde Minuten schöner Klänge werden von DEEP IMAGINATION auf "Carefully Kept Secrtets" zu Verfügung gestellt. Wie man erwarten konnte, wird Prog mit einer subtilen Überzeugung von diesem Deutschen Act eingesetzt. Die völlig fesselnde Stimme von Ann Kareen Mainz nimmt dich ein, während dir diese floydigen Takte und Loops zu Füßen gelegt werden.

Das kürzere Stück "Carefully Kept Secrets" ist ein erstaunliches und unvergessliches Flüstern in Form und Klang, aber es ist das zweite längere Stück 'Dancing With Ghosts (epic version)', das die Größe zeigt, die dieses Projekt wirklich erreichen kann. Eine passend atmosphärische, gespenstische Szenerie für ein sehr beeindruckendes und komplexes Stück. (Steven Reid, Fireworks Magazine, UK, 2016)

"Carefully Kept Secrets" ist eine Mischung aus Elektronik, Worldmusic und sanftem Art- bzw. Progressiverock. Der Song hat Esprit und fesselt von der ersten Minute.

Die 16-minütige Fassung von „Dancing With Ghosts“ ist sehr atmosphärisch, ambient und artrockig... Herrlich ist das E-Gitarrensolo in der Mitte des Stückes das floydige Momente auf den Plan holt. Ansonsten schreitet der Rhythmus stoisch und ausdauernd, der wie ein Kamelritt in der Wüste wirkt, in hypnotischen Bahnen voran...

Den Abschluss bildet dann gar eine Synthiesequenz, die wie aus dem Pink Floyd-Album „Wish You Where Here“ entnommen zu sein scheint. (Stephan Schelle, Musikzirkus Magazin, 2016)


Dancing With Ghosts (EP)

Breitwandmäßig und hymnisch... Eine Mischung aus Ambient, Elektronik und Progrock mit ethnischen Elementen... Die Stimmen werden chorartig eingesetzt.... Gitarren atmosphärisch und floydesk. Die neue CD von Deep Imagination kann kommen. Die Maxi „Dancing With Ghosts“ macht  Appetit auf das kommende Werk. (SS, Musikzirkus Magazin, Music-Webzine, 12-15)

"Bis jetzt bestand das Hauptmerkmal von DEEP IMAGINATION aus Klängen von Keyboards und Synthesizern. Mit "Dancing With Ghosts" geht Thorsten Sudler-Mainz einen Schritt näher an das musikalische Konzept von Art Of Infinity heran und involviert Gesang und Gitarre. DEEP IMAGINATION arbeitet bei "Dancing With Ghosts" mit Einflüssen aus dem "Heavenly Voices"-Genre und behält dabei den Stil der Floydigen Klanglandschaften bei." (JS, articmist.org, Music-Webzine, Spanien, 11-15)

"Der titelgebende Track gibt mit seinen Heavenly Voices und Floydigen Soundscapes die Richtung vor, in die das bald erscheinende neue Deep-Imagination-Album gehen wird." (CA, Eclipsed Rock Magazin, 11-15)

 

 


Awareness

Awareness: englisch für „Bewusstsein“ oder „Gewahrsein“, auch übersetzt als „Bewusstheit“, zur Betonung der aktiven Haltung, ferner auch „Aufmerksamkeit“ ... ... meine ungeteilte Aufmerksamkeit war bereits nach wenigen Tönen erreicht und ich begann eine musikalische Reise durch dieses Klangkunstwerk der Extraklasse.

Thorsten Sudler-Mainz, ebenfalls Gründer und Teil von Art Of Infinity gehört in Deutschland sicher zu den ganz großen im Bereich der ruhigen elektronischen Musik. Sein neues Album "Awareness" ist das nunmehr dritte Werk mit seinem Solo Projekt Deep Imagination und steht seinen Vorgängern in nichts nach. Ich gehe sogar so weit ihn mit Jean Michel Jarre zu vergleichen, denn seine Musik besitzt die gleiche einzigartige emotionale Tiefe.

Verspielte Melodien greifen nach mir und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Mit diesem Soundtrack lasse ich mich treiben im Meer der ozeanischen Selbstauflösung und sehe zu wie seine Klang-Collagen den täglichen Stress vor meinem geistigen Auge auflösen. Geschickt webt er erneut einen fliegenden Klangteppich der als Transportmittel für einen Trip an die Grenzen der Vorstellungskraft dient und mich das ein oder andere Mal auch darüber hinaus schießt. Seine Musik lädt zum Träumen ein und ist besonders effektiv für Entspannung und Meditation. Danke für diesen schönen Moment, ich werde Ihn in guter Erinnerung behalten!

(liese, mushroom magazine, 2010)


Gemstones

Während der Arbeit am dritten Art Of Infinity-Album hat Thorsten Sudler-Mainz die zweite Scheibe seines Ambient-Projekts Deep Imagination fertig gestellt.

Obwohl sie zwei brandneue Songs, vier Live-Tracks und zwei Remixe enthält, wirkt sie durchaus homogen. Natürlich sind da erneut ausladende, wabernde Synthie-Flächen, doch können die Stücke weitaus mehr als nur Entspannung stimulieren. „Planetary System“ eröffnet mit pulsierenden Klängen, denen fast kontrapunktisch asiatisch tönende elektronische Trommelklänge entgegengehalten werden. In „Colourscape“ durchbricht ein elektrisch verstärktes Sax die marschierenden Sequenzer und kreiert floydige Atmos. Das „New Horizon“-Medley spielt ganz ungeniert mit dem berühmten „Shine On You Crazy Diamond“-Intro und man verlässt den reinen Ambient zugunsten klassischer Elektronik in der Tradition von Tangerine Dream und Software.

Mit dem dreiteiligen „Gemstones“ schließlich, gelingt das Kunststück, meditative Kraft mit immenser elektronischer Intensität zu koppeln. Spannender kann Space-Ambient kaum sein. Die DVD enthält einen Burg Satzvey-Mitschnitt.

(Walter Sehrer, Eclipsed Musikmagazin, 2008)


Scapes

Thorsten Sudler-Mainz (Art Of Infinity) erschafft mit seinem neuen Projekt Deep Imagination Scapes in Sound, die auf dem so betitelten Albumdebüt Formen annehmen, die sich dann auch in den Titeln dieses Werkes widerspiegeln.

Musikalische Strukturen wie „Moonscape“, „Oceanscape“, „Sunscape“ oder „Mindscape“ lassen Bilder entstehen, die letztendlich durch die Musik an sich schon fast greifbar werden. Mit der Unterstützung des Gitarristen Thorsten Rentsch und des Saxofonisten Stefan Höllering klopft Sudler-Mainz verhalten an die Pforte, die vor nunmehr 30 Jahren von Pink Floyd und ihrem „Shine On You Crazy Diamond“ einen Spalt weit offen gelassen wurde.

„Scapes“ ist Ambient der alten (Tangerine Dream) und der neuen Schule (Art Of Infinity), wobei in der offensichtlichen Ruhe das Mysterium dieser Produktion liegt. Somit ist sie der perfekte Soundtrack für eine Reise in the inner mind. Letztendlich ist hiermit alles zu Erreichende erreicht.

(Carsten Agthe, Eclipsed Musikmagazin, 2005)


Live at Electronic Circus Festival (EP)

Beim Electronic Circus Festival 2010 hatte die Ambient-Formation Deep Imagination einen gefeierten Auftritt, der nun auf CD vorliegt. Keyboarder und Mastermind Thorsten Sudler-Mainz standen auf der Bühne Thorsten Rentsch (ebenfalls Keyboard, dazu Gitarre und Percussion)sowie Stefan Höllering (Saxes) zu Seite, die man allesamt von ihrem anderen Projekt Art Of Infinity kennt.

Mit "The Dragons Flight" kredenzte man ein Stück aus dem stärker Pink Floyd verhafteten Kosmos. Deutliche "Shine on you crazy Diamond"-Anklänge schimmern in den flirrenden Synthisounds und dem durchdrigenden Saxophon durch.

Ansonsten aber widmete man sich ganz dem letzten Longplayer "Awareness". Beeindruckend, wie viel Atmosphäre entstand, die bei tieferem Eintauchen fast süchtig machen kann. "Clouds" ist spannender und auch entspannender als so machner anderer moderner Ambient.

"Breath-Space" reitet beschaulich dahin, bis sich das Tenorsax kräftig wie einst bei Supertramp ins Zeug legt. Nach nur 22 Minuten ist das spacige Vergnügen leider schon vorbei. Doch für die Entdeckungsreise in den eigenen Geist genügt's. (Walter Sehrer, Eclipsed Rock Magazine 2011)